Gärtner

Familienname/Nachname
Herkunft: Fisibach, Leibstadt (AG); Neuenkirch (LU) Details
Verbreitung: sehr selten

Etymologie

Zu Gärtner (Namenbuch Basel-Stadt):
Subst., Berufsbezeichnung m. schwzdt. Gartner, . Gärtner hortulanus; Aufseher, Besitzer und Bewirtschafter eines Gartens (Id. 2, 440; GDW 4, 1420) < . gartenære ‘Gärtner, Weingärtner’ (Lexer 1, 740). Aus dem entstand der Gartner, Gärtner, der in Basel (zunächst in latinisierter Form) seit dem 13. Jh. belegt ist (Socin, Mhd. Nb, 336, 512 u. 625; Brechenmacher 1, 531). Die nach dem Beruf benannte Basler Gärtnerzunft besteht seit 1260 mit bischöflicher Stiftungsurkunde und war zunächst die Zunft der Gärtner, Obstverkäufer und Grämper (Krämer), bevor ab 1500 noch die Seiler, Fuhrleute, Postillione, Wirte, Köche und Pastetenbäcker hinzukamen (Rieder/Suter, Basilea botanica, 87). Die 1896 amtl. benannte Gärtnerstrasse führt durch ein Gebiet, wo entlang des Wiesendamms im 19. Jh. Gärtnereien betrieben wurden (Siegfried, , 90; Salvisberg, , 182).

Links

Herkunfts- und Bürgerorte

Dargestellt werden Einbürgerungen und Herkunftsorte von Familien in schweizerischen Gemeinden bis 1962.